Vom 2. bis 5. September 2026 war Klagenfurt einmal mehr der zentrale Treffpunkt der internationalen Holzbranche. Alle zwei Jahre verwandeln sich die Kärntner Messehallen in den wichtigsten Marktplatz für Forst- und Holzwirtschaft im Alpen-Adria-Raum – und 2026 war keine Ausnahme.
Zahlen, die für sich sprechen:
Mehr als 500 Aussteller aus rund 20 Nationen präsentierten auf 50.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche die neuesten Entwicklungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Wald bis zum fertigen Bauteil. Damit bleibt die Holzmesse einer der größten Branchentreffs Mitteleuropas.
Forstwirtschaft im Zentrum
Der größte Ausstellungsbereich war auch dieses Mal die Forstwirtschaft. Moderne Forstmaschinen, digitale Anwendungen und Drohnentechnik zeigten, wie sich die Waldbewirtschaftung in Richtung Effizienz und Ressourcenschonung weiterentwickelt. Auch die Bereiche Transport und Logistik waren stark vertreten – von Spezialfahrzeugen und Ladekranen bis hin zu digitalen Telematik- und Flottenlösungen.
Holz&Bau: Der Fokus auf die Praxis
Mit dem Bereich „Holz&Bau” richtete sich die Messe gezielt an Zimmerer, Tischler und Holzbaumeister. Hier drehte sich alles um die praktische Arbeit mit Holz – von Handwerkstechnik bis zu neuen Materiallösungen für den modernen Holzbau.
Innovation Area: Ein Blick in die Zukunft
In der Innovation Area hatten Start-ups, Forschungseinrichtungen und innovative Unternehmen die Möglichkeit, neue Technologien und Materiallösungen in praxisnahen Demonstrationen zu präsentieren – ein Fenster in die Zukunft der Branche.
Die Internationale Holzmesse Klagenfurt bestätigte einmal mehr ihre Rolle als wichtigster Branchentreffpunkt in Mittel- und Südosteuropa. Für alle, die in der Holz- und Forstwirtschaft tätig sind, war sie auch 2026 ein Pflichttermin und ein guter Gradmesser dafür, wohin sich die Branche entwickelt.
Die nächste Internationale Holzmesse Klagenfurt findet turnusgemäß im Jahr 2028 statt.
Fotocredit: Pannonische Wald- und Holzplattform
